ZRM: Initiative "Zukunft Rhein-Main" (ZRM)
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Ultrafeiner Staub aus den Triebwerken
Von: @ZRM EXTRABLATT <2016-10-31>
Ultra-Feinstaub, der auch in den Abgasen von Triebwerken enthalten ist, stellt ein erhebliches Risiko für die Gesundheit dar. Das Umwelt-Bundesamt startet jetzt eine Studie dazu.

Das Umweltbundesamt will es wissen: Im Oktober beginnt eine Studie, bei der zusätzliche Messstellen für ultrafeinen Staub auf und neben dem Frankfurter Flughafen eingerichtet werden. Denn der Staub aus Triebwerken und Motoren kann gefährlich sein. Ende 2017 weiß man mehr. Parallel startet im Frankfurter Süden auf Betreiben des Ortsbeirates eine weitere Messung.

Man sieht sie nicht, doch es gibt am Flughafen etwa 16 000 von ihnen in jedem Kubikzentimeter Atemluft: ultrafeine Staubteilchen. Sie sind oft kleiner als Viren und dringen durch die Lunge direkt ins Blut. In der Europäischen Union führe ultrafeiner Staub pro Jahr zu etwa 430 000 vorzeitigen Todesfällen, sagte Professor Dr. Klaus Wirtz vom Umweltbundesamt in Langen vor dem Regio-Ausschuss des Kreises Groß-Gerau.

Am Flughafen werden jeden Tag eine Million Liter Kerosin verbrannt, so Wolfgang Schwämmlein von der bundesweiten Arbeitsgruppe Ultrafeinstaub. Und in jedem Kubikzentimeter Triebwerks-Abgas seien etwa zehn Millionen feinster Partikel aus Ruß, Schwefel und anderen gefährlichen Stoffen enthalten, so Schwämmleins Mitstreiter Joachim Alt.

Am Flughafen steigt der Staubgehalt nach jedem Überflug um etwa 3 000 Teilchen, berichtet Schwämmlein nach Messungen in Raunheim. Das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie misst in Raunheim seit September 2015 den Ultrafeinstaub. Ergebnis: Bei Wind aus Nordost sind dort 30 Prozent mehr Teilchen von drei bis 100 Nanometer in der Luft als etwa in Langen. Ein Nanometer ist ein Millionstel Millimeter.

Grenzwerte für diesen superfeinen Staub gibt es nicht, räumte Umweltministerin Priska Hinz auf eine Landtags-Anfrage der Links-Fraktion ein. Der Flughafenbetreiber Fraport sieht deshalb keine Notwendigkeit, für weniger ultrafeinen Staub zu sorgen. Auch weil die gesundheitliche Belastung durch Triebwerks-Ausdünstungen bislang nicht beweisbar ist. Die Studie des Umweltbundesamtes kann bald Klarheit schaffen.





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